Kunst am Bau und in der Küche!

Der „Wolzenkeller“ in Homburg am Main …

(Markt Triefenstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart)

Eine unglaubliche Ansammlung von Kunstgegenständen ...

Schon beim ersten Besuch hat es mir den Atem verschlagen … märchenhafte Artefakte, wohin das Auge schaut! Leider war dieser Landgasthof geschlossen (die Winteröffnungszeiten differieren von denen im Frühjahr & Sommer!) und eigentlich hätte ich es auch irgendwann wieder aus meinem Gedächtnis verbannen können, wenn da nicht dieses „gewisse Etwas“ herrschen würde, welches eine magische Anziehungskraft zu haben scheint, die ich bis dahin noch nie auch nur ansatzweise in dieser Stärke zu spüren bekam!

Um dies zu erklären, eines vorweg: Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie dringend zur Toilette mussten – und dort angekommen nicht mehr wussten, warum Sie diesen Weg beschritten hatten?! Ich rede hier nicht von Vergesslichkeit, Alkohol, Drogen oder ähnlichen bewusstseinsverändernden Dingen … wenn SIE eben diesen Weg mal irgendwann gehen (und das sollten Sie!!), werden Sie auf Anhieb wissen, wovon ich hier schreibe!!

Auch ein Highlight - der Treppenaufgang

Den ganz Neugierigen sei verraten, das sich auf dem Weg zur Toilette linkerhand ein absolut idyllischer- geradezu paradiesischer Innenhof befindet, dessen Anblick einen in Sekundenbruchteilen derart fesselt, das man alles andere augenblicklich vergisst … es vergeht kein Augenblick, in dem man nicht irgendetwas entdeckt, was man nie zuvor gesehen- und auch nicht erwartet hat – das integrierte Koi-Becken schafft zudem ein Raumklima, welches den (bleibenden) Eindruck von dieser faszinierenden Lokalität noch doppelt unterstreicht!

Idyllischer Innenhof mit einer unvergesslichen Atmosphäre!

Selbstverständlich besteht dieses Lokal nicht nur aus WC, Treppenaufgang und Innenhof … Fangen wir also von Vorne an!

Auch das nichtgeübte Auge bemerkt bereits im Vorbeifahren, dass hier etwas „nicht stimmt“ – „anders“ ist …

Kunst, wohin das Auge schaut ... Wolzenkeller - Kunst am Bau & in der Küche!

Selbst ausgesprochen NICHT neugierige Menschen werden bei diesem Anblick wissen wollen, wer oder was dahinter steckt … 

Schon der Eingang läßt vermuten, was einen im „Wolzen(-Gewölbe-)Keller“ erwartet … und das Schönste: Man wird nicht etwa enttäuscht – im Gegenteil, die optischen Überraschungen nehmen kein Ende – zudem herrscht eine unvergleichbar romantisch-abenteuerliche Atmosphäre mit einem Ambiente, welches wohl nur sehr wenige Menschen bis jetzt zu sehen bekamen!

Es ist ein wenig schwer zu erklären, denn eigentlich handelt es sich hier um eine Ansammlung von Kunstgegenständen – von sehr vielen und vor allem verschiedensten Artefakten, von denen jedes für sich handwerklich perfekt gefertigt wurde und sich als Unikat in das Gesamtkunstwerk einfügt – auf eine Art und Weise, welche ich nie zuvor sah! Es gibt z. B. Sandsteinsäulen – das nächste Vordach wird von geschnitzten Holzsäulen getragen, welche nun GAR NICHT zu den Erstgenannten passen (sollten) … Der Gesamteindruck jedoch sagt etwas gänzlich anderes:

Hier passt ALLES zusammen!

Erst beim dritten Besuch (spätestens beim Zweiten sollte man sich die Kastenkarte mit den Öffnungszeiten genauer anschauen!) hatten wir das ausgesprochene Vergnügen, dieses außergewöhnliche Lokal im „Markt Triefenstein“ zu betreten … Halt – „Lokal“ ist nicht das Wort … „Restaurant“ trifft es zwar schon eher, aber für das, was sich einem nach dem Betreten offenbart, muss erst noch ein passender Begriff erfunden werden!

Grandioses Essen bei Kerzenlicht und Holzfeuer-Wärme im Felsenkeller ...

Auch hier passt (eigentlich) kein Teil zum Anderen … doch kann (muss!) man auch hier von einem harmonisch anmutenden Gesamtkunstwerk reden, welches sicherlich seinesgleichen sucht! Beheizt wird das „Kellergewölbe“ mit integrierten Felsen (!) durch einen schönen Kachelofen – und wir alle wissen: Die Wärme eines Holzfeuers ist durch nichts zu ersetzen … hier bekommt der Begriff „Erlebnisgastronomie“ eine völlig neue Bedeutung!!

Im Biergarten (welch‘ ein lapidarer Begriff für diesen unglaublich grandiosen Bereich …) und auf der vorderen Terrasse vom Wolzenkeller genießt man einen ebenfalls atemberaubenden Anblick, welcher weit über die Mainebene reicht – für die Romantiker sei angemerkt: man kann hier den Sonnenuntergang live erleben!

Ein Biergarten mit Fernsicht - auf den Sonnenuntergang!

Der Wirt …

Wenn Ihnen jemand begegnet, der an den kleinen Bruder vom Rubeus Hagrid (Harry Potter … klingelt’s?!) erinnert, haben Sie ihn gefunden … Martin Hauber hat seine Lehre in Südbaden im Hotel „Winterreuter Hof“ absolviert. Als Comis suchte er den Einstieg in die Französische Küche und seine „Wanderjahre“ führten ihn 13 Jahre durch die gehobene Sterneküche Deutschlands, der Schweiz und nach Australien. Bevor er am 01. Mai 2000 mit Björn Petersson den Landgasthof „Zum Wolzenkeller“ in Homburg am Main eröffnete, war Herr Tauber Küchenchef in den „Schweizer Stuben“ …

Martin Hauber, der Wirt des "Wolzenkeller" - könnte glatt als kleiner Bruder von Rubeus Hagrid durchgehen ...

Sein Motto: „Lust auf Kochen mit verschiedenen Produkten und Aromafarben, um eine bunte vielfältige, internationale Küche, aber auch fränkische Küche, im „Wolzenkeller“ auf den Tisch zu bringen.“

Dem ist nichts hinzuzufügen … und glauben Sie mir: Die Gerichte im „Wolzenkeller“ sind ebenfalls – jedes für sich – ein …

Gesamtkunstwerk!

PS: Es entzieht sich meinem Verständnis, dass viele Menschen den „Wolzenkeller“ nicht kennen … anscheinend macht Herr Hauber nicht viel Werbung? Sein Catering-Service ist inzwischen weit über die Stadtgrenzen bekannt – die perfekte Ausrichtung jeglicher Feierlichkeiten (Hochzeiten, Jubiläen etc.) ebenfalls … ich kann mir nur vorstellen, dass die Tatsache, dass man einen Berg „erklimmen“ muss, um zu diesem genialen Ort zu gelangen, viele „abschreckt“ … aber Fakt ist:

Selbst der weiteste Weg lohnt sich!

Landgasthof Wolzenkeller
Julius-Echter-Platz 2
97855 Triefenstein – Homburg

Telefon: 09395/878384
Telefax: 09395/878385

Email: info@wolzenkeller.de

Der genaile Innenhof des "Wolzenkeller" aus einer anderen Perspektive ...

Sonnenterrasse ...

Speisesaal ...

Koibecken im Wolzenkeller ... schafft ein perfektes Raumklima!

Detail mit Felsen und Efeu ...

PS: Herr Hauber hat mir auf Anfrage freundlicherweise das eine- und andere Bild zur Verfügung gestellt … DANKE DAFÜR! Noch mehr Bilder folgen in Kürze – ich habe auch ein paar Speise-Arrangements von ihm erhalten … schon beim Anblick läuft mir das Wasser im Munde zusammen!

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Hotel Restaurant Rose

FEHLANZEIGE für Mikrowelle und Glutamat - hier schmeckt es noch richtig!

Die Speisekarte ist nur ein Vorschlag …

Auf meine Frage, was geschieht, wenn ein Gast etwas bestellen möchte, was NICHT auf der Speisekarte steht, war dies die Antwort von Guido Heer, Wirt des Hotel-Restaurant Rose in Freudenberg am Main.

Restaurant mit gehobener Küche …

Zugegeben … ich esse gerne GUT (wer nicht?) – aber ich esse lange nicht ALLES. Und bezahlbar sollte es auch sein, denn mein Budget in Bezug auf „notwendige Lebenserhaltungsmittel“ ist leider nicht unbegrenzt – zudem kocht meine Gattin hervorragend, so dass ein kulinarisches „Fremdgehen“ eigentlich eher selten vorkommt …

In der „Rose zu Freudenberg“, welche ich mehr oder weniger durch einen Zufall kennenlernen durfte,  bekam ich ein wahrhaft köstliches 5-Gänge-Menü – und zu diesem wurde ein Wein gereicht, der mich noch heute ins Schwärmen geraten lässt … wenn ich mich recht entsinne, war es ein 98er Rioja (Faustino … Grand Riserva)! Die unfassbar gut sortierte Weinkarte beinhaltete selbstverständlich auch die ganz „Großen“ aus unserer schönen Region Unterfranken/Main-Tauber-Kreis (z. B. edle Tropfen vom Weingut „Fürst“ – und ich meine, sogar ein paar SEHR gute & prämierte Weine vom Weinhof Paul entdeckt zu haben!), aber speziell zu DIESEM Menü wollte ich mal gerne einen wirklich sonnen-verwöhnten Rotwein genießen …

Günstig ist … anders?

Zwar ließ mir der Blick auf die „Kastenkarte“ (preislich gesehen) nicht wirklich einen Schauer über den Rücken laufen … die Erwartungshaltung jedoch war nach dieser Lektüre schon ein wenig gesteigert. Aber wir waren ja auch nicht im Begriff, einen Schnell-Imbiss zu besuchen, sondern wollten gepflegt und in stilvoller Atmosphäre ein mehrgängiges Menü zu uns nehmen! Was wir dann in diesem Freudenberger Gasthof „Rose“ erlebt- und genossen haben, lässt sich eigentlich nur schwer in Worte fassen … und war absolut jeden Pfennig* WERT!

So können wir nur jedem ans Herz legen, dass wenn ihn z. B. mal eine Radtour durch dieses malerische Städtchen führt … oder man durch „Zufall“ (gibt es nicht …) von Miltenberg nach Wertheim fährt … einen „Einkehrschwung“ einzulegen im „Hotel Gasthof Rose“ – Parkplätze (in Freudenberg eher eine Seltenheit …) gibt es direkt vor diesem Restaurant!

Urlaub …

Eines sollte ich evtl. auch erwähnen: zwar muss man nicht extra einen Tag Urlaub nehmen, um mal so richtig gepflegt essen zu gehen, aber … ein wenig ZEIT sollte man schon mitbringen, wenn man sich dazu entschließt, im Gasthof Rose zu Dinieren! Wir sprechen hier von ausgesuchten Speisen, die grundsätzlich frisch zubereitet werden … von Zutaten, die nicht „mal eben“ in der Mikrowelle auf Temperatur kommen … von Menüs, die wahrlich ihresgleichen suchen … und nicht zuletzt von einem m. E. hervorragenden Koch, der in sein „Herd-Werk“ fast 50 (FÜNFZIG!) Jahre Erfahrung einfließen lassen kann!

Forelle „Blau“ …

… gibt es leider NICHT in dieser Gaststätte. Auch die „Müllerin“ sucht man vergeblich auf der Karte! Hier erhielt ich ebenfalls eine sehr einleuchtende und vor allem beeindruckende Antwort: „… unser Restaurant liegt leider nicht in der unmittelbaren Nähe eines Baches, in welchem Forellen leben …“

Diese „Aussage“ lasse ich mal exakt SO stehen, denn m. E. sagt sie wahrlich ALLES aus!

*… ich bin mir bewusst, dass wir heute (leider) den CENT unser Eigen nennen (müssen)! Aber in Bezug auf „alte Werte“, „Ehre“ etc. habe ich mit Absicht den guten alten PFENNIG erwähnt …

Bildquelle: „Hotel Gasthof Rose“ in Freudenberg am Main – PixelMission®

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Steak beim Italiener?

Viele Leute (böse Zungen?) behaupten, man solle beim Italiener nur PIZZA & PASTA essen – bloß kein Steak …

Ich weiß nicht, worauf diese Aussage basiert – bei „meinen“ Italienern* hier im Landkreis Miltenberg kann man JEDEN Bissen des Rumpsteaks genießen!! Aber ehrlich gesagt ist das Restaurant, von dem ich heute hier berichte, auch eher als „Edel-Restaurant“ anzusehen … obwohl die Preise sehr human sind!

Ein vorbildliches Beispiel:

Rose da Massimo – Großheubach – Landkreis Miltenberg

Ein im Landkreis Miltenberg einzigartiges Etablissement (Restaurant, BAR/Lounge UND Pension!), denn hier gibt es nicht nur phantastisches Essen (Massimo’s Frau kocht hervorragend!), sondern das üppige Mahl wird zudem noch in mediterran anmutenden Räumlichkeiten serviert – man meint, sich gerade in Italien an einer schönen Strandpromenade zu befinden … Massimo Pacciolla hat weder Kosten noch Mühen gescheut, seinem Ristorante mit gelungener Farbgebung und dekorativen Mitteln eine Atmosphäre zu geben, welche ihresgleichen sucht!

Gasthaus – im wahrsten Sinne …

Nicht überall ist gegeben, was ich als Gast von einem „Gasthaus“ erwarten darf … in der „Rose zu Großheubach“ jedoch ist es seit der Neueröffnung m. W. exakt EINMAL vorgekommen, dass sich ein Gast beschwert hat – die Suppe sei KALT … es war Gurkensuppe.

Biergarten?

Nun ja … als „Garten“ würde ich es nicht bezeichnen – als der schöne Innenhof noch mit feinem Sandsteinkies ausgelegt war und man an lauen Sommerabenden schön draußen sitzen konnte – unter einem stilvollen Zelt – an einem leise plätschernden Brunnen … IDYLLISCH! Aber Massimo hat dem Bitten & Betteln einiger Gäste (man könne so schlecht auf den Steinchen laufen …) nachgegeben und den Hof pflastern lassen – sieht zwar auch nicht schlecht aus, ist aber m. E. nicht mehr ganz so „mediterran“ … inzwischen hat der Gastwirt u. a. neue Sitzgarnituren – diese schön gestellt, mit mächtigen Teracotta-Töpfen und Palmen „umbaut“ und dem Hof damit  wieder das Flair verliehen, welches Urlaubs-Feeling aufkommen lässt!

Ruhige Gästezimmer!

Wer auch zum zweiten oder dritten Glas guten Grappa nicht „nein“ sagen konnte – und nicht mit Chauffeur unterwegs ist … der kann sich glücklich schätzen, denn die „Rose da Massimo“ ist nicht nur Restaurant mit angegliederter Bar, sondern besitzt als Pension auch noch 8 schöne & vor allem ruhige Gästezimmer (Einzelbett-/Doppelbett-Zimmer)! Hier empfehle ich eine Reservierung, denn mit der Zeit hat es sich herumgesprochen, dass es in Großheubach (Landkreis Miltenberg) die „eiermilchlegende Wollmilchsau“ gibt:

Gutes Essen – schöne Gästezimmer …

Fast hätte ich es vergessen … auch „Sonderwünsche“ sind für Massimo kein großes Thema! Sie haben lange keine Dorade gegessen – oder verspüren Lust auf HUMMER?! Alles kein Problem in der „Rose von Großheubach“ … Dieser Gastwirt kann auf VORBESTELLUNG so ziemlich alles auf den schön gedeckten Tisch bringen, was das Herz, bzw. der Magen begehrt! Und da das Auge bekanntlich IMMER mit „isst“, kann man mit einem Besuch in der „Rose“ nichts falsch machen, denn die Speisen sind grundsätzlich liebevoll zurecht gemacht … und es ist „ordentlich“ was drauf auf den großen Tellern!

Also liebe Reisende – und das gilt natürlich auch für „Einheimische“: der Weg nach Großheubach zur „Rose da Massimo“ lohnt in jedem Fall! Sei es ein gepflegtes Bier … das romantische Dinner … die kleine Feier oder das große Event mit allem drum & dran: Massimo wird Sie sicher nicht enttäuschen!

Es gibt nur einen Haken …

Das Einzige, was die „Rose“ leider nicht bieten kann: Parkplätze in ausreichender Anzahl … der gemütliche Innenhof bietet Platz für bis zu 6 Auto’s – ABER auch hier hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass frei verfügbare Parkflächen in direkter Umgebung des Gasthauses zu finden sind! So hat man VOR dem Mahl die Gelegenheit, sich ein wenig die Beine zu vertreten (wir reden hier von max. 100 m …) – und nach dem köstlichen Essen evtl. noch ein wenig am Main entlang zu spazieren! Oder aber einer der Kellner bringt Ihr Gefährt zum Parkplatz … Alles eine Sache der Kommunikation!

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