The Rock from HVAR – eine Odyssee …

Seit nunmehr 33 Jahren bin ich beinahe jedes Jahr auf der wundervollen Insel HVAR (Kroatien) – ob im Land Krieg herrschte oder aber die Pandemie einem einen Strich durch die Rechnung machen wollte – wir ließen uns nie davon abhalten, hier unseren wahrlich verdienten Urlaub zu verbringen!

Die Entdeckung …

Es ist nun neun Jahre her, da fuhr ich mit einem Bekannten über diese faszinierende Insel, um weitere idyllische Plätze zu finden! Ich kenne ja bereits jeden Halm & jeden Stein mit Namen … aber bei einem Abstecher in einen kleinen Ort, welcher nicht auf den Karten zu finden ist, verschlug es mir den Atem! Dort stand, auf einer dieser handgefertigten Mauern, ein RIESENHAFTER „Hühnergott“ – seit meiner Jugend suchen meine Schwester & ich immer wieder – z. B. an der Ostsee – Hühnergötter aller Größen, aber SOETWAS hatte ich bislang noch nicht gesehen!

Halt, falsch … meine Schwester und ich betrachten es seit jeher als Challenge, wer den Schönsten und Größten findet – und im letzten Jahr (2020) hat sie doch tatsächlich den vermeintlich größten Hühnergott entdeckt – auch auf Hvar! Dieser Riese trägt inzwischen den Namen „GÖTTIN“ …

DAS konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und suchte seitdem verzweifelt nach „The Rock“ … vor allem auch, weil meine Schwester die Vermutung äußerte, ich würde mir das mit „The Rock“ wohl nur ausdenken um von ihrem SIEG abzulenken!

Die Suche …

In diesem Jahr fuhren meine Liebste und ich „gezwungenermaßen“ (unsere Madeira-Reise wurde storniert wegen Corona …) wieder SEHR GERNE nach Hvar – wir kennen dort die besten Restaurants und Orte, die wohl ein „normaler“ Tourist nie zu Gesicht bekommen wird! Gleich nach der Ankunft in Sucuraij bog ich – unter Protest meiner Regierung – in einen Feldweg ab, den ich zuvor über Google-Maps erkundet hatte – eigentlich die einzig logische Möglichkeit des Ortes, an dem ich „The Rock“ aus der Erinnerung heraus vermutete – nach inzwischen 16 Stunden Fahrt ein „wenig“ müde, musste ich enttäuscht feststellen: Es war NICHT die Straße von vor neun Jahren!

Fieberhaft …

Da ich generell sehr früh aufstehe, hatte ich Gelegenheit, bei Google-Maps nach weiteren Möglichkeiten zu suchen – und tatsächlich, es gab noch exakt EINE! Meine Suche musste übereinstimmen mit der Erinnerung an eine lange, schnurgerade Straße und am Ende dieser sollte sich ein kleines Dorf befinden … also fuhren wir „ausflugsmäßig“ dort hin und nach knapp 2 Stunden dann der Schock – die Straße war asphaltiert und die Vegetation hatte ich SO nicht in Erinnerung! Aber bekanntlich kann in NEUN Jahren ja so einiges geschehen! Am Ende dieser letzten Hoffnung (ich musste meiner Frau versprechen, die Suche dann einzustellen …) wieder eine herbe Enttäuschung – keine Mauern (es waren damals ZWEI) und schon gar kein Hühnergott! Aber es MUSSTE der Ort sein, es gab keine Alternative mehr!

Der Fund …

So gab ich auf, wendete das Auto und IM AUGENWINKEL sah ich was im Gebüsch liegen, etwas SEHR Großes und (inzwischen) SEHR Graues – mit einem riesenhaften Loch in der Mitte! Ungläubig stieg ich nochmal aus – nein … ich verließ fluchtartig den Wagen und stürmte dorthin – DA LAG ER … unbeachtet seit wahrscheinlich vielen Jahren neben der inzwischen nur noch in Bruchteilen vorhandenen Mauer!

In letzter Sekunde gesehen!

Mein guter Freund Dule sagte mir schon vor 33 Jahren: NIEMALS einen Stein AUS- oder VON einer Mauer nehmen!! Dies beherzige ich seit jeher …

Mit aller Kraft gelang es mir, das 100-kg-Monstrum umzudrehen und tatsächlich: ICH HATTE IHN WIEDERGEFUNDEN!!!

Nur mal zum Größenvergleich …
Ein steinernes HERZ!

Kopfschüttelnd stand meine Süße inzwischen neben mir und ich wusste: Sie hält mich (mal wieder …) für vollkommen bekloppt! Ungeachtet dessen überlegte ich verzweifelt, wie ich diesen RIESEN in’s Auto bekommen soll – ich kann ja einen solchen mehr als 100 kg wiegenden Felsbrocken nicht alleine reinhieven! Also erstmal nur ein paar „Beweisfotos“ gemacht und ÜBERGLÜCKLICH wieder in Richtung „Heimat“ (Kuka Seca – für uns seit 33 Jahren immer noch die beste Pension in Hvar Town!!), bzw. erst einmal nach Mala Milna zu unserem Lieblingsrestaurant (Gostionica Mala Milna) gecruist!

2 Stunden später dort angekommen, zeigte ich Dinko die Bilder von „The Rock“ – ebenfalls davon fasziniert fragte er, wo dieser läge und dass er ihn im Winter ganz sicher holen- und in seinem Restaurant an prominenter Stelle aufstellen wird … Dazu muss man sagen, dass in diesem wahrlich grandiosen Restaurant ÜBERALL kleine Hühnergötter zu finden sind, sie liegen einfach so herum oder sind an Schnüren – zu Ketten geformt – aufgehängt! „The Rock“ jedoch toppt ALLES, was auch Dinko bislang gesehen hatte – „erschwerend“ kommt die FORM des Loches hinzu, denn es sieht definitiv aus wie ein HERZ!!

Jetzt hatte ich ein Problem … jahrelang lag „The Rock“ auf diesem Herz – nun aber hatte ich ihn umgedreht (gerade so!) und seine Schönheit offenbarte sich jedem, der dort (zufällig) vorbeikam! Ich hatte keine Kraft mehr, ihn „zurückzudrehen“ …

Der Beginn einer Odyssee …

Am nächsten Tag fragte ich ganz vorsichtig im Restaurant nach, ob mir jemand bei einer „Untat“ helfen könne … da die Saison gerade ans Laufen kam und das Restaurant sich zusehends füllte: Keine Chance. Dann fragte ich einen Gast – er sah kräftig (genug) aus, aber leider hatte er „Rücken“ – so wie auch seine Kumpels … Als letzte Chance sah ich einen alten Freund, den „kleinen“ Dinko – ich appte ihn an, bekam aber keine Antwort! Also lief ich nach Milna, um ihn persönlich zu bitten – nur einen seiner Söhne traf ich an, er hätte gerne geholfen, die Mannschaft war aber gerade im Aufbruch zu einer Tauchtour … er lieh mir aber ein 2-m-Stück festes Tau – evtl. hätte ich es damit zur Not alleine geschafft?

Es war inzwischen kurz nach 10 Uhr – ich setze mich in’s Auto und fuhr einfach drauflos. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, ziehe ich das auch durch – EGAL WIE! Das nächste Problem war, dass wir für diesen Tag ein Mittagsmahl „Octopus unter Peka“ bei Dinko und Niksa bestellt hatten – das geniale Event war für 14 Uhr angesetzt! Ich hatte mindestens drei bis vier Stunden Fahrt vor mir – und ehrlich: DAS ist sehr knapp gerechnet bei DEN Straßen! Dann musste ich ja noch IRGENDJEMANDEN finden, der diesen Felsen mit mir in’s Auto hievt … aber wie sage ich immer? Es kommt alles exakt SO, wie es kommen SOLL!

Ein neuer Freund …

Tatsächlich sah ich im letzten kleinen Dorf vor der legendären Fundstelle ein paar Männer vor einer Art „Kneipe“ sitzen – in brütender Hitze (fast 35°C!!) tranken sie dort in aller Seelenruhe ihr Bierchen! Furchtlos hielt ich an und erklärte, dass ich Hilfe benötige … EINER war bereit, mir zu helfen, NACHDEM er sein Bier ausgetrunken hat! Wunderbar, dachte ich … kann ja nicht sooo lange dauern! So setzte ich mich in diese illustre Gruppe von Einheimischen und harrte der Dinge – ich musste SEHR lange harren, denn mein neuer Freund *** (ich sollte keine Namen nennen!) hatte echt die Ruhe weg beim Schlürfen! Nach weiteren ZWANZIG Minuten – ich musste mind. 3 Bier-Angebote ablehnen und eine Zigarette rauchen, deren Tabak er selbst angebaut hat – war es dann endlich soweit: Wir fuhren zum Objekt (nicht nur) meiner Begierde! *** sprach auf einmal von „PIPI“ – ich bat darum: NO PIPI IN THE CAR!!! Aber er meinte damit nur, dass er sich jetzt anschnallen werde, damit das Auto keine Pieptöne von sich gibt …

Das Gespräch blieb interessant, denn er sprach nur ein wenig englisch und verfiel immer wieder ins Kroatische, was ich wiederum nicht verstand – aber irgendwie haben wir es hinbekommen, uns fast pausenlos zu unterhalten! Ich sah seine Olivenhaine … und sollte doch bitte mal anhalten – er wolle mich gerne ein wenig herumführen in seinen „Gärten“! Zum x-ten Male erklärte ich ihm, dass die Zeit SEHR knapp bemessen ist und sich meine Gattin wahrscheinlich scheiden lässt, wenn ich nicht pünktlich zurück bin … zugegeben eine kleine Notlüge/derbe Übertreibung!

The Rock!

Auch er hat gestaunt, als wir endlich ankamen – so etwas hatte er wohl auch noch nicht gesehen! Wie erwähnt, sind über viele Jahre Menschen hier vorbeigekommen und hatten wahrscheinlich bzw. glücklicherweise keinen „Blick“ für diese Art von „Schätzen“! Mit ALLER Kraft haben wir es GERADE SO geschafft, „The Rock“ in den Kofferraum (BMW X1, also Ladekante!) zu verfrachten – ohne dass das Auto Schaden genommen hat – was man von unseren beiden Rücken nicht gerade behaupten kann …

„The Rock“ im Kofferaum – ENDLICH!

GLÜCKLICH und sehr erleichtert wollte ich in den Wagen steigen, doch *** bat mich, alles so zu belassen und ihm zu folgen – seine Mutter wohne in diesem kleinen Dorf, ich möge aber bloß nichts von dem Stein sagen! Es war inzwischen 12:30 – somit waren nur noch exakt 1 1/2 Std. Zeit für einen nicht ungefährlichen Rückweg, der von HIER aus mind. ZWEI Stunden dauert!

Die Vorführung …

Nach einem kurzen- gefühlt bei 36°C Hitze kilometerlangen Marsch saßen dort zwei nette ältere Damen, die sich augenscheinlich sehr freuten über den Besuch! Wir bekamen natürlich direkt ein „Getränkeangebot“, ich lehnte höflich ab … eine der Damen stand auf und ging mit Hilfe einer Krücke langsam (…) um den Tisch, um MIR einen Stuhl zu bringen (ich hatte mich auf ’ne kleine Mauer gesetzt …) – sofort sprang ich auf und nahm ihr das selbstverständlich ab! Ich musste immer wieder auf’s Handy schauen – es war nun 12:42 Uhr & die Scheidung wahrscheinlich schon in Planung! *** bekam das mit und sagte, ich solle ihm die Telefonnummer meiner Gattin geben, er regelt das dann schon … aber wir könnten auch JETZT (ENDLICH!!!) aufbrechen!

Nachdem ich den Stuhl wieder an seinen Platz brachte und wir uns familiär verabschiedet hatten, wollte ich LINKS herum – also zum Auto gehen. Nein, *** ging nach RECHTS und meinte, er wolle mich nun seiner Mutter vorstellen – mein ungläubiger Blick veranlasste ihn wohl dazu, mir zu erklären: Das eben waren seine beiden Tanten!

Nach weiteren 3-5 Minuten wurde ich also vorgestellt – als „Attraktion“ anscheinend, denn SO einen bekloppten Touristen haben die hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch NIE erlebt! Die Frau Mama war so nett, uns etwas ZU TRINKEN anzubieten – mein inzwischen panisch-verzweifelter Blick hielt aber den guten *** wohl davon ab, dies anzunehmen – und nach einer herzlichen Verabschiedung ging es dann kurz vor DREIZEHN UHR endlich in Richtung Auto! Wie sollte ich es in nicht ganz EINER Stunde QUER über die Insel schaffen? Auf die sich inzwischen mehrenden WhatsAPP-Nachrichten habe ich schon gar nicht mehr geachtet … ich las nur etwas von „die Peka ist schon unter Glut!“ – diese Nachricht war aber schon älter – von 11:56 Uhr! Also – Peka braucht gute 2 Stunden, daher ja unser Termin um VIERZEHN UHR!

Erleichtert, dass ich nun endlich aufbrechen kann, nachdem ich meinen inzwischen liebgewonnenen Kumpel *** wieder zum Ausgangspunkt unsere kleinen Odyssee absetzen kann/darf/MUSS, war ich kurz vor’m Infarkt, als es hieß, wir müssen nun noch „kurz“ zu seiner Schwester – sie hat ein schönes Restaurant – gar nicht weit von hier … liegt beinahe auf dem Weg! Schon beim Gang zum Auto drückte ich dem guten *** einen angemessenen Schein in die Hand – nicht ahnend, dass dieser ihn gleich umsetzen wollte! Ich überlegte krampfhaft, wie ich *** davon überzeugen konnte, mich nicht weiter zu quälen – die Hölle (na klar absolut übertrieben!) wartete inzwischen eh schon auf mich! Normalerweise bin ich 100% zuverlässig – aber das hier waren schon irgendwie „besondere Umstände“!!

So hatte *** um 13:09 ein Einsehen mit dem armen Tourie – ich hatte mein Kaltgetränk längst runtergekippt, er nahm seine Flasche Bier, die wieder ums Verrecken nicht leerer werden wollte – und wir fuhren TATSÄCHLICH mal in die richtige Richtung! Mir schossen alle un- und möglichen Gedanken durch den Kopf – hatte jetzt nicht mal mehr EINE Stunde für einen Weg, der lt. Google Maps um 14:58 Uhr in Mala Mina enden sollte! ALSO EINE STUNDE ZU SPÄT!!!

Mein Freund *** bat mich, kurz noch auf ihn zu warten, als wir ankamen, wo ich ihn aufgelesen hatte … er wolle mir noch eine Flasche selbstgemachtes Olivenöl bringen! Es dauert auch wirklich nicht lange, SCHWOR er mir – UND ICH SOLL BLOSS NICHT WEGFAHREN!

Im Tiefflug …

Um 13:17 und einen Schluck (wirklich gutes!) Olivenöl später hatten wir uns dann herzlich verabschiedet – wie alte Freunde … und wenn ich in der Gegend bin, soll ich ihn besuchen – wir essen & trinken dann zusammen!

Tief berührt von so viel Freundlichkeit, Selbstlosigkeit & Gastfreundschaft kam ich langsam runter und fuhr um 13:19 Richtung Mala Milna, Essen auf dem Tisch um 14hundert – lt. Google Maps nun Ankunft um 15:08 Uhr – die holperige Fahrt zum Parkplatz von Dinko & Niksa nicht eingerechnet! Konzentration auf 200%. Die Straße ist SEHR schmal über fast 50 km … wenn ein LKW entgegenkommt, heißt es: AUSWEICH-BUCHT suchen! Ich hoffe, dass der Sheriff von Hvar das hier NICHT liest: Ich setzte mich um exakt 14:13 Uhr an den schön hergerichteten Tisch – die Peka kam keine 2 Minuten später hinzu!

Octopus unter Peka – es ist angerichtet1

Auf Dinkos fragenden Blick bzgl. meiner immensen Verspätung entgegnete ich nur: DU bist schuld … ich habe DEINEN Stein im Auto! Die Freude sprang ihm regelrecht aus dem Gesicht und er fragte nur: IST DAS WAHR?!

Da wusste ich: ALLES RICHTIG GEMACHT!!

Noch mehrfach betonte Dinko, wie sehr er sich über „The Rock“ freut – so einen Hühnergott sah auch er noch NIE! Ich glaube fast, dieser Trümmer wird nach 25 Jahren, welche dieses schöne Restaurant existiert, zu einem Wahrzeichen – zumindest aber zu einer Attraktion, die ihresgleichen sucht!

Am Nachmittag dann war es soweit … „The Rock“ sollte ausgeladen werden. Dummerweise kam ich nicht vernünftig aus der engen Parklücke heraus und deformierte beim Versuch die Frontlippe des BMW an einem Baum! Nach gefühlt 100 Versuchen dann war es vollbracht – mit DREI Menschen hievten sie „The Rock“ aus dem Kofferraum und ließen ihn nicht weit davon erst einmal stehen – alle nassgeschwitzt!

Wir wurden an diesem Tag zu dem wahrlich grandiosen PEKA-Essen eingeladen – AllInkl. sozusagen! Ich hatte keine Widerrede zu leisten … und hab gerade wieder ein wenig Pipi in den Augen, weil wir uns in der glücklichen Lage schätzen dürfen, so nette Menschen zu kennen!

Vorläufiger Standort …

Der vorläufige Standplatz …

Man ist sich in Mala Milna einig, „The Rock“ auf der schönen Natursteinmauer an prominenter Stelle unterzubringen – dies aber erst im Winter! Dinko wird die Mauer dahingehend ein wenig „bearbeiten“ müssen …

Dies könnte dann z. B. so aussehen …

Wir planen jetzt schon für Ende September eine Rückkehr nach HVAR … dann ist es nicht mehr so extrem HEISS auf dieser phantastischen Insel!

Nachtrag: Sollte es teilweise so klingen, als sei meine Frau ein Drachen … NEIN!!! Ich liebe sie SEHR und darf sicher davon ausgehen, dass ein JEDER, der das hier liest, auch ZWISCHEN den Zeilen lesen kann!!

Fensterheber kaputt …

Natürlich passiert es JETZT, wo das Wetter schön ist – Junior wollte ENDLICH wieder „oben ohne“ mit seinem geliebten Ford Cabrio fahren und die Sonne genießen … da knarzt es fürchterlich und die hintere linke Scheibe fällt einfach in die Karosserie!

Katastrophe …

… denn dies ist im letzten Jahr schon einmal passiert, auf der anderen Seite – 750,- für Ersatzteil und Reparatur – in der Ford-Werkstatt sollte es nochmal deutlich teurer werden!

Mit ein wenig Recherche fand ich jemanden in Thüringen, der sich anscheinend darauf spezialisiert hat, exakt diese Fensterheber zu REPARIEREN … und dies zu einem sehr geringen Preis! Kurzerhand einen Termin gemacht, fuhr ich die 240 km dorthin und was soll ich sagen … nach knapp 5 Stunden (das war eine schwierige Operation, denn es hatte schon mal jemand daran HERUMGEPFUSCHT!!) hatte dieser geniale Mensch BEIDE Fensterheber ausgebaut, zerlegt, die abgebrochenen BILLIG-Plastikteile „weggedremelt“ und durch Metallklammern ersetzt – alle anderen notwendigen Plastikteile (Bowdenzugführungen) und der Zug selbst wurden durch qualitativ bessere Teile ersetzt und die Elektronik neu „angelernt“!

Nach dem Zusammenbau verrichteten alle Teile wieder wie gewohnt ihren Dienst – ohne Murren ging das Dach auf … ist schon ’ne grandiose Technik, wenn alles automatisch im Kofferraum verschwindet (Ford Focus II Cabrio)!

Junior ist überglücklich, nun wieder oben ohne fahren zu können … und wir sind es, weil er es ist und wir einen Haufen Geld sparen konnten! Wenn ich da an die letzte Reparatur denke (750,-!!) … und auch dieses Teil hätte irgendwann aufgegeben, denn das billige Plastikteil ist gerade an den extrem und durch hohe Kräfte belasteten „Lager“ für die Bowdenzüge doch SEHR dünnwandig … also auch ein NEUTEIL hätte diesen Kräften sicher nicht lange standgehalten – Plastik wird ja bekanntlich durch das Lagern nicht besser!

Ein gutes Gefühl nun, denn jetzt verrichten dort METALL-Klammern diesen bemerkenswerten „Job“ …

Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen DANK für die tolle Arbeit!!

Nur ZU gerne und guten Gewissens gebe ich die Adresse weiter:

PPM STÖCKIGT

Andreas Stöckigt
Hauptstr. 33
99869 Tüttleben

fon +49 151 12779077

Auch im Internet zu finden: https://fensterheber.biz

PS: Er repariert Fensterheber aller Fabrikate! Bei meinem Besuch stand dort auch ein Mitsubishi Colt CZC und wartete auf sein Frauchen …

Hamsterkäufe?

Wir raten DRINGEND davon ab, denn …

Hamsterkäufe sind gefährlich, besonders was Klopapier betrifft ...

Wir hatten uns schon vor WOCHEN einen Hamster zugelegt – nun hat dieser den ganzen Klopapier-Vorrat vernichtet!

Daher können wir nur JEDEM ans Herz legen:

VERZICHTET AUF HAMSTERKÄUFE!!

Ok. Nun mal im Ernst … ich sitze hier (nur noch bis MORGEN hoffentlich) auf der wundervollen Insel Madeira fest – und inzwischen drehen auch hier ALLE am „Rad“! Auf den großen Warntafeln über der Autobahn steht in großen Lettern „STAY AT HOME“ – der Autovermieter, dem ich HEUTE schon den Mietwagen zurückbringen MUSSTE, erzählte von einem anderen Auto-Mieter, welcher 150,- STRAFE gezahlt hat, weil er sich gestern noch die „Levadas“ anschauen wollte … also wenn DAS keine AUSGANGSSPERRE ist, dann weiß ich’s auch nicht!

„Madeira-Freunde“ bei FaceBook

In den „einschlägigen Foren“ (z. B. „Madeira-Freunde“ bei FaceBook …) wird direkt angefeindet, wer sich „outed“, (immer) noch hier zu sein …

Hey – wir haben im NOVEMBER gebucht und uns MONATELANG auf diesen (verdienten) Urlaub gefreut! Als wir D verließen, waren es gerade mal ein „paar“ Infizierte … die Entwicklung war zwar absehbar, aber ICH als chronisch Erkrankter (Colitis) freute mich umso mehr, aus dem „Pfuhl“ herauszukommen und noch ein paar schöne Tage auf der Blumeninsel verbringen zu können/dürfen!

Also WAS genau ist es, dass „normale Leute“ dazu bringt, vollkommen FREMDE dafür zu verteufeln, in den Urlaub zu fahren? NEID?! Ich will/kann- und werde es nicht verstehen … aber es sind wahrscheinlich EXAKT die selben Leute, welche momentan ALLES LEERKAUFEN – nicht nur in Bezug auf KLOPAPIER!! Ich wünsche auch diesen Leuten gute Gesundheit – mögen sie dann irgendwann wenigstens mit SAUBEREM ARSCH von uns gehen …

Corona Unverständnis

An alle die, welche NICHT VERSTANDEN haben … einfach NOCHMAL lesen (bitte auch das ZWISCHEN DEN ZEILEN)!!

Ich fliege morgen nach Hause – und freue mich trotz allem darauf. Auf meine Familie … meinen treuen Hund & meine guten Bekannten! Ich kann nur hoffen, das meine Mitbringsel nichts beinhalten, das in irgendeiner Weise Gefahr bringt! Ich wurde gebeten, KLOPAPIER mitzubringen … aber mal ganz ehrlich – dies müsste ACHT-LAGIG zur Verwendung kommen, so DÜNN ist das hier! Von daher werde ich wohl davon absehen, meinen Koffer damit zu „belasten“!

Nachtrag: Bin zu HAUSE – wir sind im Besitz von 8 ROLLEN Klopapier und ca. 2,5 kg Nudeln (6 Pakete!!) – ich bin stolz auf meine Familie …

Nachtrag 2: Also einerseits wird man mehr oder weniger gezwungen, ZU HAUSE ZU BLEIBEN … dann heißt es, man soll keine Hamsterkäufe tätigen … aber ich sehe es echt nicht ein, JEDEN TAG einkaufen zu gehen! Daher muss ich den Einkaufswagen schon ein wenig MEHR FÜLLEN, als sonst, oder? Dann nehme ich ja auch noch für die Nachbarn etwas mit … UND WERDE SCHIEF ANGESCHAUT DAFÜR?!

Fridays for Future

Liebe Anhänger dieser „Gemeinde“ … GEHT SPARGEL ERNTEN, dann seid Ihr an der frischen Luft und TUT WAS VERNÜNFTIGES!! Natürlich macht man sich dabei ein wenig die Hände schmutzig … HAT ABER NOCH NIEMANDEM GESCHADET!!!

Geführte Tour auf Mauritius

The friendly Dodo: Roman Duda

Schon Monate vorher gebucht, wurde gerade unser Termin (ein Montag) wegen schlechter Wetterverhältnisse storniert … es hatte zwei Tage geregnet und wurde auch an „unserem“ Tag nicht besser – am Dienstag hatten wir bereits eine andere Tour gebucht und baten Roman (Cheffe …), uns für den Mittwoch vorzumerken, denn am DO war Tag der Abreise!

… irgendwie hat er es hinbekommen und wir sollten den mit Abstand SCHÖNSTEN Tag unseres Urlaubs erleben!

Aber von Anfang an …


Morgens um VIER Uhr (in D: 1 Uhr!!) wurden wir im Hotel (Radisson Blue – Ostküste) abgeholt und es ging quer über die wundervolle Insel an die Westküste – mal nicht selber zu fahren, war sehr entspannend (haben > 1.000 km dort „erfahren“)!

Ein sehr umsichtiger Taxifahrer hat uns dann wohlbehalten an einem Strand abgesetzt, wo die anderen Teilnehmer schon warteten … kurz darauf (es war fast noch dunkel!) ging es dann zu einem schönen Boot und direkt raus auf’s Meer. Vorab bemerkt: Es gab keine Garantie, tatsächlich Delfine zu sehen – schon dies ein Argument, uns für dieses (damit seriöse) Unternehmen zu entscheiden!

Delfine auf Mauritius - gefuehrte Tour mit "The friendly Dodo"

Nach nicht ganz 10 (ZEHN) Minuten die ersten Flossen entdeckt, drosselte der Kapitän den Motor und glitt behutsam in Richtung dieser „Schule“, OHNE diese Gruppe in irgendeiner Weise zu „stören“ – sie zogen ohne Richtungsänderung an uns vorbei und wir durften zum ersten Mal in’s Wasser … was soll ich sagen – DAS war der absolut phantastischste Moment in meinen nun immerhin schon 58 Jahren auf diesem Planeten!

Natürlich hatte ich schon Videos gesehen … und viele Bilder – aber so etwas SELBST erleben zu dürfen, trieb mir beinahe die (Glücks-)Tränen in die Augen! Allein der Gedanke daran lässt gerade wieder das Bild am Monitor verschwimmen …

Im Laufe der Zeit kamen weitere Boote anderer Anbieter hinzu – diese waren m. E. nicht ganz so umsichtig, wie die Kapitäne von Roman … aber als „Hetzjagd“ würde ich es dennoch nicht bezeichnen – so durften wir noch weitere Male mit diesen wundervollen, eleganten und augenscheinlich NICHT-ängstlichen Tieren schwimmen – ein wahrlich atemberaubendes Erlebnis! Man vergisst einfach ALLES (in- und) um sich herum, wenn man sich in einer derartigen Nähe zu diesen natürlich-intelligenten Lebewesen befindet … eigentlich kaum in Worte zu fassen!

Immer noch tief beeindruckt wurden wir wieder am Strand abgesetzt, konnten uns umziehen und dann ging es zum Frühstück. Alles war perfekt organisiert – um es mal leger auszudrücken …

Roman hat dann Grüppchen gebildet – normalerweise gibt es „Vierer“ … aber durch die Ausfälle der letzten Tage waren wir zu sechst, was in KEINSTER WEISE in irgendeiner Art unangenehm war – im Gegenteil! Roman hat auch hierbei ein gutes Auge bewiesen … wir waren eine – wie sich noch herausstellen sollte – sehr lustige Truppe!!

Nun ging es wieder an die Ostküste – zu den „Speedbooten“. Wir überlegten kurz, uns „abzusetzen“, da wir am Vortag diesen Teil der Küste bereits besucht hatten … dummerweise mit > 30 anderen auf einem Katamaran – als „Nummer“ mit Alkohol regelrecht abgefüllt … ohrenbetäubender Lärm, was viele wohl als „Musik“ bezeichnen würden … nun ja, man lernt nie aus!

Dem Universum (oder wem auch immer …) sei Dank, sind wir dann doch in dieses Bootchen gehüpft und hätten uns – im Nachhinein gesehen – wohl mehrfach in den AR*** gebissen, wenn wir das, was nun kam, nicht hätten miterleben können/dürfen!

Unser Skipper ist mit uns mal sachte, mal mit gefühlten 120 km/h an der ganzen Westküste langgedonnert – hat an „speziellen“ Plätzen (u. a. Schiffswrack, Leuchtturminsel etc.) Halt- und uns zeitlich absolut annehmbare Vorschläge gemacht. Durch die vielen noch zu besuchenden Orte hat es immer gepasst!

Unvermeidlich ging es dann auch zu den Äffchen und einem Wasserfall bei „Ile aux Cerfs“ – Touristenmassen inkl. – wir hatten (wie erwähnt) am Vortag schon das „Vergnügen“ … aber heute war alles anders – el Capitain fuhr nicht mit der Masse, sondern suchte abseits einen schönen Platz, wo wir uns von den goldigen Äffchen begaffen lassen durften! Sie nahmen bereitwillig das Obst aus der Hand, nachdem sie sich mit Hilfe der Äste zu uns herabliessen … so betrachtet ein SEHR schönes Event!!

Danach dann „Ile aux Cerfs“ für Touries … einmal über die Insel und gleich zurück – man sollte auf die Pipibox, denn dort, wo es nun hinging, gäbe es nur die Natur!

WIE WAHR … und auch dieses Erlebnis lässt sich wieder nur schwer beschreiben – aber ich will es versuchen: Nicht menschenleer – aber man war doch unter sich … traumhafter Strand mit überwältigendem Ausblick auf das offene Meer (in ALLEN Farben!!!), welcher nur durch die protzige Yacht von Herrn TommyH kurz mal gestört wurde 🙂 … ein Tisch im Nirgendwo, sehr schön eingedeckt – selbstverständlich unter Palmen! Bei einer leichten Brise (bei der Hitze überaus angenehm und inzwischen hatten alle bereits „warme Wangen“) haben wir alle, die um diesen herum Tisch saßen, ein wohl ebenfalls unvergessliches Essen genießen dürfen!

Alles, was das Herz begehrt … Salat, gegrillter Fisch/Spießchen/Hühnchen/Brot und na klar Getränke nach Wahl! Auch hier waren wir sechs uns übrigens immer einig: CUBA LIBRE (gab’s übrigens auch bei fast allen Pausen auf dem Speedboot – aber eben nicht übermässig)!!!

Und wieder mal hat sich gezeigt, dass man bei der Urlaubsplanung ruhig ein wenig mehr Zeit- und auch Geld investieren sollte … diese Ausflüge gibt es auch deutlich BILLIGER (im wahrsten Sinne!!) – man ist dann mit bis zu 30 anderen Touristen auf einem Boot, und – wie wir Abends im Hotel gehört haben – hat ein/zwei Delfine zu Gesicht bekommen, die dann auch schnell wieder weg waren, denn … wer lässt sich schon gerne JAGEN?!

Wer neugierig geworden ist: The friendly Dodo

Reiten in Spanien & Erholung pur!

Reiten in Spanien UND Erholung PUR!

Wir waren vergangene Woche in Spanien, genauer gesagt: Katalonien. Saftiges Grün überall … akkurat geschnittenen Weinstöcke … sehr gute Straßen – all das hätten wir SO nicht erwartet!

Ein uns ans Herz gewachsenes „Auswanderer“-Pärchen, welches schon in Deutschland ein sehr gut gehendes Reiterparadies in der wunderschönen Lüneburger Heide hatte, lebt nun seit einem Jahr hier im Norden Spaniens – auf einer faszinierenden Hacienda mit unglaublich viel bewaldetem Land (55 ha!) und prachtvollen Pferden, welche sich inzwischen an den Höhenunterschied von knapp 200 m gewöhnt haben … soweit wir das als Nicht-Reiter beurteilen können, gibt es hier Wander- und Reitwege für alle Arten von Reitern – der Anfänger wird behutsam in die Kunst des Reitens eingewiesen und der ambitionierte Reiter findet eh seinen Weg … und alle sind sich einig: So wie hier ist es nirgends auf der Welt! Über den Fluss – durch die Wildnis … oder tatsächlich auf einsam gelegenen, gut angelegten Reitwegen kommt hier jeder auf seine Kosten!

Reiten in Spanien - Unendliche Weiten ... Urlaub in RUHE!

Nah am „Geschehen“ (60 Autominuten von Barcelona … 35 km nach Tarragona!) findet hier die alltags-gestresste Seele schnell Ruhe – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Keine Straßenbeleuchtung, die einem jede Sicht auf einen grandiosen Sternenhimmel verwehrt … keine Autokolonnen, die nicht nur durch Abgase stören … hier ist es einfach nur gigantisch ruhig!!

Wer also mal so richtig ausspannen möchte – ein paar Tage in absoluter Stille verbringen mag … aber auch mal das LEBEN sehen/spüren/erfahren will: Rancho Gaia im hohen Norden Spaniens bietet all das!

Angst vor dem Reiten?

Auch hierbei ist man hier auf der „Rancho Gaia“ an exakt der richtigen Adresse … Caren Rahtje hat es sich schon seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, den Menschen die Angst vor dem Pferd zu nehmen – aus welchem Grund auch immer diese Angst zustande kam! Mit äußerst unkonventionellen Methoden schafft sie es immer wieder, den Hilfe suchenden Menschen wieder auf den Rücken eines Pferdes zu bringen … manchmal scheint es unmöglich zu sein, aber es gab (lt. Erzählungen) bislang anscheinend keinen Fall, der scheiterte!

Gemeinschaft wird hier noch GROSS geschrieben!

Gemeinschaft …

In der Tat haben wir hier etwas erlebt, was nur noch an wenigen Plätzen dieser Welt zu finden ist: GEMEINSCHAFT! Abends finden sich die „Gäste“ in dem Gemeinschaftsraum zusammen, um zu kochen und das Ergebnis zu genießen – unvergleichlich ob der kulinarischen Unterschiede – herkunftstechnisch gesehen … jeden Tag ein anderes Highlight!

Die KÜCHE ist in jeder Location das Zentrum eines jeden Hauses … hier auf der „Rancho Gaia“ bekommt dieser Begriff die Bedeutung, die ihm absolut zukommt …

Lange Rede …

… wir werden es tatsächlich in Betracht ziehen, beim nächsten Besuch auch mal „allradangetrieben“ bergauf & bergab die Gegend zu erkunden! Zu Fuß war es schon dermaßen beeindruckend … und das alles noch auf dem Rücken eines der sehr vertrauenswürdigen Pferde zu erleben, wäre die Krönung!

Was bitte ist „PiCAD“?

PiCAD - Piping Isometric CAD - Anlagenbau - Rohrleitungsisometrie-Software

Ein im Anlagebau etabliertes Programm namens „CA3DISO“ wird nach exakt 20 Jahren umbenannt … warum?

Laaaange Geschichte, das.

Das Isometrie-Programm wurde schon 1997/1998 für eine Firma entwickelt, da deren Dokumentationen (Handzeichnungen!) den Klienten nicht mehr gefielen – zu viele Fehler entstanden dadurch, dass die Herren Ingenieure zwar geniale Anlagen planen- jedoch nicht leserlich zu Papier bringen konnten!

Es wurden Angebote eingeholt von A***Desk und anderen namhaften Herstellern von Anlagenbau-Software, die zwischen 16.000 und knapp 100.000 DM lagen – beim Teuersten war sogar EIN PC dabei … Das Problem war, wie bei so vielen heute auf dem Markt befindlichen Programmen: Man MUSSTE das Gesamtpaket erwerben, auch wenn man nur einen kleinen Teil davon nutzen wollte! Dann die Tatsache, das eine Rohrisometrie nur als „Abfallprodukt“ gesehen wurde … denn sie wurde aus kompliziert zu erstellenden Rohrleitungsplänen generiert uns sah in ALLEN Fällen nicht viel besser aus als die Handzeichnungen der Ingenieure! Einzig die „Handschrift“ wäre nun immer die gleiche gewesen …

Durch einen Zufall, bzw. einen Bekannten kam ein Designer in diese Firma, denn der Bekannte wusste, dass dieser Grafikmensch (Fa. „CA3D“, Dietzenbach) auch LISP programmieren kann … und da die große Anlagenbaufirma eine CAD-Software aus dem Hause A***DESK auf einigen PC’s einsetzte und diese Software zwar keine ISO’s zeichnen- aber LISP interpretieren konnte, wurde ein Experiment gewagt: „Programmieren Sie uns innerhalb kürzester Zeit eine Zusatzsoftware, die unsere Ingenieure befähigt, ihre Isometriezeichnungen direkt am PC zu erstellen …!“

Nach nur zwei Wochen stellte der Grafiker sein Lisp-Programm vor … das dem sonst sehr ernsten Chef der Firma ein kurzes Lächeln ins Gesicht zauberte! Die Ingenieure waren nicht so begeistert – mussten sie doch nun eine neue Software erlernen … was niemand ahnen konnte: Die Handhabung dieser kleinen CAD-Isometrie-Applikation war nicht nur schnell zu erlernen, da selbsterklärend … sie kann saubere Isometrien erzeugen in einer Zeit, die das Handzeichnen um Längen schlägt! Für die oben gezeigte Anlagenbau-Isometrie benötigt ein geübter Zeichner nicht mehr als 45 Minuten … wobei man nicht verwechseln darf: Die Konstruktionszeit ist hier natürlich nicht mitgerechnet!

Das war Ende 1997 – es wurden ZWEI Lizenzen gekauft, damals zu einem sagenhaft günstigen Preis … aber für gerade mal zwei Wochen Arbeit (Tag UND Nacht …) eine recht fürstliche Entlohnung!

Es stellte sich heraus, dass die Ingenieure trotz einfachster Handhabung nicht mit der Software zurecht kamen … oder kommen wollten? Außerdem herrschte ein immenser Zeitdruck, denn man hatte gegenüber dem Großkunden Abgabetermine einzuhalten – diese waren gefährdet, weil man mit den Zeichnungen nicht nachkam! So wurde ein „round table“ veranstaltet und jeder musste ansagen, wie viele ISO’s er am Tag schaffen kann – der Grafiker saß mit am Tisch und hörte Zahlen wie … 3 … 5 … 6 – von gestandenen Ingenieuren, die allesamt schon Jahrzehnte im Beruf waren! Gut – diese wurden nach Stunden bezahlt … was den Grafiker nicht davon abhielt, die Wahrheit zu sagen, als er an der Reihe war: 15-20! Das Entsetzen war allen anzumerken – der Bekannte des Designers brachte ein, dass dieser ja im Büro nicht alleine daran arbeite – sondern einen „Mitzeichner“ habe … Das dem NOCH nicht so war, wurde aus Rücksichtnahme auf die lahmarschigen Ingenieure verschwiegen. Man einigte sich – natürlich aufgrund des Zeitdrucks – darauf, das ALLE Isometrien ab sofort an die Firma „CA3D“ übergeben werden – die Ingenieure durften die Vorlagen weiterhin per Hand zeichnen.

Die Entlohnung dafür war wahrlich grandios … es wurde Tag und Nacht gezeichnet, was die PC’s hergaben – auch Freunde halfen teilweise aus … denn jeder, der ein BISSCHEN Grips im Kopf hat, kann diese Software innerhalb kürzester Zeit erlernen! So waren es an manchem Wochenende über 150 Isometrien, die das kleine Büro verließen … und täglich im Schnitt nicht weniger als 20! Somit konnte die Firma ihre Abgabetermine einhalten und alle waren glücklich …

Dann brannte in einem fernen Land eine Fabrik ab, die Speicherbausteine herstellt … der Großkunde ging daran beinahe kaputt – die Aufträge gingen gegen NULL. Das Programm „CA3DISO“ verschwand in der Versenkung – vorerst …

Ein Jahr später rief eine Firma Battelle an – sie hätten gerne diese Software inkl. Schulung. Software gerne, aber wofür Schulung? Das wäre so Gang & Gäbe in dieser Firma – man erwartet ein Angebot … ein paar Tage später saß der Grafiker in dieser Firma, hatte seine Software auf ein paar Rechnern installiert und wies die Zeichner ein – innerhalb von ein paar Stunden war das erledigt – was macht man nun den Rest der DREI Tage?

So – und nun, vor ein paar Jahren rief jemand aus Hamburg an – er habe von dieser Software „CA3D-ISO“ gehört und interessiert sich dafür, denn … man wolle EINFACHE Isometrien erstellen, OHNE den umständlichen Weg über komplizierte 3D-Programme gehen zu müssen, die zumeist auch noch große Löcher in’s Budget reißen! Der Designer hatte ZUFÄLLIG inzwischen – nach weit über 20 Jahren A***CAD – ein alternatives CAD-Programm (BricsCAD) entdeckt, welches nur einen Bruchteil der A***DESK-Software kostet, aber das Gleiche „kann“ und sogar mit ähnlicher Optik daherkommt! Das „CA3D-ISO“ war schnell angepasst und gleich VIER mal installiert – per Fernwartung. Ebenfalls per REMOTE DESKTOP wurde eine junge Dame in die „Geheimnisse“ der PC-Isometrie-Zeichnung eingewiesen – dies dauerte keine 2 Stunden! Inzwischen hat diese Firma noch mehr Arbeitsplätze mit dem Anlagenbau-Programm ausgestattet … und unser Grafiker machte sich flugs daran, seine Software weiterzuentwickeln – es war mehr als ein Jahrzehnt vergangen und evtl. gab es ja Neuerungen?

Stand HEUTE …

Das „CA3D-ISO“ läuft in Institutionen wie z. B. TU München … ein AKW befindet sich ebenso im Kundenpool wie ganz große Namen (u. a. SHELL, Evonik, StraBAG, OMV, Henkel …) – das Programm wird nach wie vor für jeden Kunden angepasst, denn z. B. Rohrklassen … da hat jeder seine eigenen! Oder „exotische“ Armaturen – sind schnell „dazuprogrammiert“ …

Fast JEDER hat bislang den Spruch gebracht: „Mensch … das ist eine Marktlücke!!“ – na klar, denn ein einfaches und zudem sehr günstiges Programm zur effizienten Erstellung von Rohrleitungsplänen in isometrischer Darstellung gibt kein zweites Mal!!

Daher macht dieser Grafikmensch, der seit langer Zeit auch SEO betreibt, nun Werbung für sich selbst:

Aus CA3D-ISO wird PiCAD!

Und das hat mehrere Gründe – einen kann man HIER nachlesen. Es war einfach an der Zeit, dieser Software einen klingenden Namen zu verpassen – und CA3D verspricht vielleicht manchem „3D“, was es ja (noch) nicht ist! Der alte Name wird aber weiter mitgeführt, weil etabliert!

PiCAD - piping isometric CAD - Anlagenbau Isometrien zeichnen

Was dieses Programm kostet/leistet und wie es funktioniert, erfährt der ambitionierte Zeichner hier:

Herstellerseite: PixelMission

PiCAD – Piping Isometric CAD

PiCAD – Piping Isometric CAD (GB)

Anlagenbau Isometrie

Isometrie im Anlagenbau

Günstige CAD-Software?

Das gibt es nicht …

… behaupten „Kenner“ – Wissende jedoch können „Kenner“ guten Gewissens eines Besseren belehren: es gibt sie, die günstige und dwg-kompatible CAD-Software:

BricsCAD!

Weit über 20 Jahre war ich einem (aus heutiger Sicht sehr teuren) CAD-Programm treu – ich habe es also fast von Anfang an „miterlebt“! Dieses CAD-Programm (AutoC** Version 1.25) war damals Bestandteil eines Victor-Sirius-Computers, den ich mir als Student von meinem kargen „Verdienst“ als Lagerist in einer Sicherheitsfirma (heute SiQ GmbH) vom Munde abgespart hatte …

Eine Maus gab’s damals ebenso wenig wie eine Festplatte – so musste die 5.25″ Disk erst mehrere hundert Umdrehungen hinter sich bringen, bis endlich ein an „Matrix“ erinnerndes Bild auf dem Schirm (12″ Hercules-Auflösung in GRÜN) zu sehen war! In meiner Begeisterung zeichnete ich ein Studienprojekt mit dieser CAD-Software und ließ die Pläne dann auf DIN A3 über einen zu der Zeit bahnbrechenden 9-Nadel-Drucker auf Lochstreifenpapier raus – bei der Präsentation dann die Ernüchterung: der Professor meinte, ich solle den Computer in den Bach werfen und mich gefälligst wieder an’s Zeichenbrett begeben … Gezeichnet habe ich trotzdem am PC, aber dann für den Herrn Professor am Brett durchgepaust – ich glaube, wäre meine Idee für das Konzept des Gebäudes damals auch noch „schief“ gewesen, hätte ich einen anderen Kurs belegen müssen!

Die Jahre gehen in’s Land …

Die Computer wurden immer kleiner und leistungsstärker – die Programme immer ausgefeilter … mächtiger … vor allem aber wurden sie zu Speicherfressern! Kaum ein Versions-Sprung, der es nicht nötig machte, die Hardware aufzurüsten – wenn ich bedenke, dass damals eine 600-kB-Diskette ausreichte, um eine CAD-Software mit schier unglaublicher Funktionsvielfalt zu betreiben … Heute braucht es mehrere GB!! Selbstverständlich sind viele Funktionen hinzugekommen – aber mal ehrlich: wie viele dieser „Features“ nutzt man denn wirklich?! Traurig aber wahr: BEZAHLEN muss man ALLE! Und da sind wir beim Thema:

Gibt es tatsächlich BEZAHLBARE CAD-Software?!

Die Antwort ist schlicht & ergreifend: JA!

Über BricsCAD bin ich mehr durch Zufall „gestolpert“ – ich hatte meinem PC irgendwann einmal Windows Vista (Ultimate – 64-Bit) „gegönnt“, bzw. war es beim Erwerb dieses Gerätes dabei … Alle Programme, die ich täglich einsetze, ließen sich auch ohne Probleme installieren – nur leider meine geliebte A***CAD-Software nicht. Ich hatte es damals nicht eingesehen, dieser „denkwürdigen“ Preis- und Update-Politik Folge zu leisten – somit hätte ich nach 2 Jahren des NICHT-Updatens (viel Geld gespart!!) eine NEUE Lizenz erwerben müssen! Aber ein paar TAUSEND Euro für etwas, dass ich zwar gerne- aber dann doch eher nur sporadisch nutze …?! Die Dinge, welche meine Klienten (Architektur, Messebau, Anlagenbau etc.) und ich damit zeichneten, ließen sich genauso mit einer „Uralt-Version“ erschlagen – nur leider war diese nicht lauffähig unter dem neuen Windows … Zwar hatte ich mir damit beholfen, auf meinem neuen Computer einen virtuellen PC einzurichten, auf dem mein altes Betriebssystem (WIN XP Prof 64 Bit) es zuließ, meine CAD-Software zu betreiben – aber einem Klienten wollte ich eine solche „Notlösung“ nur ungern anbieten …

Ein weiteres Problem: DWG’s aus neueren Versionen konnten NICHT gelesen/bearbeitet werden – man musste die „Lieferanten“ bitten, die Zeichnung in einer Version abzuspeichern, die der Eigenen entsprach – das war teilweise schon ein wenig … peinlich. Daher suchte ich verzweifelt nach einem „Konverter“, der diesen Versionsunterschied eliminiert!

SO stieß ich auf BricsCAD!

Die Internet-Seite dieser CAD-Software macht einen aufgeräumten und seriösen Eindruck – so fasste ich Vertrauen und lud mir die DEMO-Version (mache ich sonst NIE!!) herunter … es waren – glaube ich – keine 130 MB und so schwand mein frisch erlangtes Vertrauen direkt in’s Nirwana, denn man war ja selbst mit DVD’s noch DJ, wenn es um die Installation einer mächtigen Software geht … letztendlich jedoch war die Neugier stärker und ich schritt zur Installation, welche keine 5 Min. (MINUTEN) in Anspruch nahm. Ja klar … was kann DAS schon Großartiges sein?!

Ein Schlag in’s Gesicht …

Der erste Programmstart von BricsCAD ließ mir die Nackenhaare gefrieren – nach Sekundenbruchteilen sah ich auf meinem Monitor ein äußerst vertrautes Bild … ein Déjà-vu?! Nein – da sind tatsächlich alle „Knöppe“, die einem nach mehreren Jahrzehnten in Fleisch und Blut übergegangen sind – und, oh Wunder … die FUNKTIONIEREN auch exakt so, wie man es gewohnt ist! Das Vertrauen war schlagartig wieder vorhanden, die Neugier inzwischen fast unerträglich und eine Begeisterung machte sich breit, die mich zum letzten Mal ereilte, als ich meinen 26″-Acer bekam …

Stunden verbrachte ich mit dem Suchen nach Ungereimtheiten – ohne Erfolg! So gab ich die „Haken-Suche“ auf und hatte meine neue CAD-Software gefunden …

Das ist der Preis!

Ich will es mal vorsichtig ausdrücken: wenn Sie vor haben, mit der GANZEN Familie einen ausgedehnten Urlaub in einem Land Ihrer Wahl zu verbringen (wahrlich ein Privileg!) – aber der anstehende Erwerb einer CAD-Software dies vereiteln könnte … Nehmen Sie sich mal EIN PAAR MINUTEN Auszeit und testen BricsCAD auf „Herz & Nieren“! Sie werden (vorerst ein wenig ungläubig) feststellen: die Suche nach den UNTERSCHIEDEN zum „großen“ Bruder wird weitaus mehr Zeit in Anspruch nehmen, als das Herunterladen & Installieren von BricsCAD! Lange Rede … für weniger als 600,- Euro hat man ein CAD-Programm, das an Kompatibilität m. E. nicht zu übertreffen ist! Es kann DWG/DXF lesen und schreiben – mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen!

UND … BricsCAD „kann“ LISP!

Was ist „Lisp“?!

Nehmen wir mal an, Sie haben in Ihrer Branche Bauteile, welche zwar immer gleich aussehen, aber in L/B/H grundsätzlich variieren … Sie fertigen diese Bauteile via CNC und müssten nun JEDES dieser Bauteile neu zeichnen – sehr zeitraubend und … unsinnig, denn mit einer LISP-Routine (eigentlich nichts anderes als ein MAKRO …) ist eine solche Zeichnung innerhalb von SEKUNDEN erledigt – und Sie können mit der Familie … Urlaub …

BricsCAD (PRO & PLATINUM) ist also in der glücklichen Lage, Lisp-Programme zu interpretieren – sprich: auszuführen. Auch diese Tatsache habe ich mehr oder weniger durch Neugier/Zufall entdeckt … mehr aus „Spaß“ versuchte ich, eine meiner LISP-Routinen zu laden – und da war es wieder … mein erstauntes Gesicht, als die Eingabemaske am Bildschirm erschien! Dazu muss ich anmerken: Es handelt sich bei dieser LISP-Routine um ein hoch-komplexes Türlisten-Programm, dass mit mehreren hundert Variablen zurechtkommen muss … und im ersten Anlauf hat es auch den Geist aufgegeben – aber eine halbe Stunde später lief es dann perfekt durch! Es fehlte dem „BricsCAD-Lisp-Interpreter“ ein einziger „Unterbefehl“!

Variantenkonstruktionen mit LISP …

Es war im letzten Jahrtausend – ein Klient bat darum, ein Zusatzprogramm für A***CAD zu finden, mit dem man einfach und schnell eine Rohrleitungs-Isometrie zeichnen kann. Die „nackte“ CAD-Software war dazu zwar in der Lage, aber es hätte mehrere Stunden gedauert, EINE „Iso“ zu erstellen … So wurde recherchiert und dies sogar erfolgreich – aber „reich“ wurden wohl nur die Applikationsanbieter der Zusatzprogramme, welche mit bis zu 90.000 DM zu Buche schlagen sollten – allerdings MIT PC (WOW …)! Kurzerhand wurde ich beauftragt, eine solche Rohrleitungsisometrie-Applikation mit LISP zu programmieren. Nach nur 2 Wochen die Präsentation: Kunde zufrieden – ich um ein paar DM „reicher“.

Hier ein kleines Beispiel:

Variantenkonstruktionen mit LISP und BricsCAD!

Ein VIDEO (klick) zeigt, wie einfach und schnell eine Rohrleitungsisometrie gezeichnet, vermaßt und dokumentiert ist (in Bezug auf die Schweißnaht-Dokumentation)!

In der letzten Woche mailte mich ein Anlagenbau-Unternehmen aus Hamburg an: sie interessieren sich für diese Lisp-Routine!

Wie konnte denn das passieren?!

Gut, dass es Statistiken gibt, denn … ich entnehme dieser, dass in den letzten Wochen verschärft nach „Rohrleitungsisometrie zeichnen“ gesucht wurde … ich hatte mich vor Kurzem dazu entschlossen, endlich auch mal für MICH und meine Seiten DAS zu tun, was mein Klientel inzwischen sehr zu schätzen weiß:

SEO!

Hätte ich schon SEHR VIEL FRÜHER machen sollen – denn was bringt eine nette Internet-Präsenz, die wahrscheinlich auch noch sündhaft teuer war, wenn niemand sie findet!? Was bringt ein gutes Produkt, wenn es im Regal verschimmelt …?! Daher habe ich mir fest vorgenommen, nun mehr „Werbung“ dieser Art auch für MEIN Unternehmen zu machen – immerhin sammelt man auf diese Weise auch Erfahrungen, für welche man andernorts VIEL Geld hinblättern muss!

Achtung Werbung: PixelMission ist seit 2012 offizieller BricsCAD-Händler … 🙂

Nachtrag 2019:

Nützliche Informationen rund um BricsCAD und den Austausch mit anderen BricsCAD Usern finden Sie in der BricsCAD Community unter https://cad-deutschland.de

Neben einem Livefeed und Forum finden Sie hier auch stets Veranstaltungshinweise und einen aktuellen BricsCAD Blog!

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Reiten ohne Angst …

Wir befinden uns im Jahre 2015 n. Chr.

Ganz Niedersachsen ist von mutigen Reitern besetzt…

Ganz Niedersachsen?

Nein!

… ein von einer unbeugsamen Blondine bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem angstvollen Reiten Widerstand zu leisten.

Und plötzlich ist es ganz leicht… Reiten ohne Angst – auf ruhigen, gut ausgebildeten Pferden mit dem besten Equipment.

In einem der wohl schönsten Ausreitgebiete der Welt:

… im Naturschutzpark Lüneburger Heide!

Reiten ohne Angst in der Lüneburger heide bei Carén & Réne - Landgaus Carat

 

Das heißt 1200 km autofreie Reitwege in einzigartiger vielfältiger Natur. Ein Event das sich jeder gönnen kann.

Autofreie Reitwege ... Reiten ohne Angst in der Öüneburger heide bei Carén & Rene - Landhaus Carat

Sie haben Angst oder Respekt vor dem Reiten oder vor Pferden? Schlechte Erfahrungen gesammelt? Einen Unfall gehabt und trauen sich jetzt nicht mehr auf den Pferderücken oder mit Pferden umzugehen?

Mit viel Zeit, Ruhe und Geduld hilft Ihnen Carén Rathjé vom Landhaus Carat in Sudermühlen wieder in den Sattel. Sie hat mehr als 20 Jahre Erfahrung mit angstvollen Reitern und solchen die traumatische Erlebnisse hatten. Unterstützt wird sie dabei von René Hincke, der als passionierter Stunt- und Showreiter immer eine gute Figur auf dem Ross abgibt. Sein Schwerpunkt liegt bei Problempferden, spezialisiert hat er sich auf Hengste und das Verladetraining. Verstärkt wird das Paar unter anderem, von Prinz Valium, schwarzer Andalusierwallach oder Prinz Schlafgut Hannoveranerwallach. Auch passionierte Reiter finden hier den richtigen Reitpartner, zum Beispiel Prinz Heißsporn.

Auf einem kleinem Hof namens Landhaus Carat, am Rande des Naturschutzparks der Nordheide, 40 Kilometer von Hamburg entfernt, können Sie ihr persönliches Wunscherlebnis mit Pferden finden. Zwei komfortabel ausgestattete Ferienwohnungen stehen ebenfalls zur Verfügung und natürlich dürfen Sie ihre vierbeinigen Urlauber mitbringen.

Sie haben noch nie auf einem Pferd gesessen?

Kein Problem, Sie werden als Handpferd genommen und auf gehts – ein unbeschreibliches Erlebnis!

Wählen Sie zwischen einer Tour von einer Stunde bis zum tagelangen Wanderritt mit Übernachtungen.

Freilebende Wildpferde in der Lüneburger Heide - angstfreie Auristte dorthin mir Carén & Réne vom Landhaus Carat!

Es gibt Ausritte zu den frei lebenden Wildpferden oder Touren durchs Wasser, zur Heideblüte, mit Picknick oder Einkehr im gemütlichen Restaurant. Oder einfach nur ruhig und entspannt durch die herrliche Landschaft.

Natürlich können Sie auch Einzelunterricht, Gruppenunterricht und Lehrgänge buchen.

Mobiler Reitunterricht ist nach Absprache ebenfalls möglich, sowie Verladetraining.

Melden Sie sich einfach, wir freuen uns darauf.

Carén & Réne vom Landhaus Carat - angstfreies Reiten in der Lüneburger Heide

Carén Rathjé

Landhaus Carat
Zur Sudermühle 21
21272 Sudermühlen/ Egestorf

Tel: 0176 105 55 105
kurganhorse@aol.com

www.landhaus-carat.de

PS: Ein Dankeschön für diesen Artikel an M.G.!

Zelte als Notunterkunft?

Die Nachrichten sind voll davon … genauso wie die bislang zur Verfügung stehenden Unterkünfte:

Flüchtlinge/Asylbewerber

… bevölkern momentan die Stellen, welche sich um Aufnahme/Anträge etc. kümmern sollen – diese sind anscheinend gnadenlos überfordert mit der Situation, denn täglich kommen weitere Wellen mit Menschen, die unsere Hilfe brauchen!

Inzwischen sind einige Städte/Gemeinden/Kommunen auf die Idee gekommen, sich mit Zelten als Notunterkunft zu behelfen – ein guter Ansatz, aber … ist das eine menschenwürdige Unterbringung?! Und was ist mit den kalten Wintermonaten??!

Einen … nein, DEN ZeltBauer gefragt …

Ein Bekannter – im Bereich Zelt-Vertrieb/Zeltvermietung tätig – konnte meine Befürchtungen entkräften, denn sie verkaufen/vermieten auch beheizbare Leichtbauhallen! Die Grundrisse unterscheiden sich kaum von herkömmlichen Bauten, welche bereits eine Eignung als Flüchtlings-Unterkunft besitzen … und haben den großen Vorteil der kurzfristigkeit Liefer-/Aufbauzeit sowie des geringen Anspruchs an den Aufstellplatz – der Untergrund spielt in den seltensten Fällen eine Rolle, denn diese Notzelte können auch mit einem richtigen Fußboden ausgestattet werden – ganz zu schweigen von der Heizungsanlage, welche meistens außen angedockt wird!

So richtig darüber nachgedacht, wäre ich – in einer solchen Situation – froh, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben! Und es ist ja auch nur eine temporäre- also Not-Unterkunft und nicht für immer … von daher sollten sich weitere Städte/Kommunen/Gemeinden überlegen, den in vielen Fällen vorhandenen Platz in ihrer Gegend sinnvoll für die kurzfristige Unterbringung der vielen Flüchtlinge zu nutzen! Ein solches Thermozelt ist schnell montiert … allerdings sollte man hierbei keine Experimente wagen, sondern so ein Unterfangen den echten Profis überlassen!

 

Der ZeltBauer

Christoph Bauer
Dieselstr. 3
63934 Röllbach

Phone : +49 151 11143582
Fax : +49 9372-1301573

Email : info@zeltbauer.eu
Web : http://lagerzeltverleih.com

 

Viel Rauch um NICHTS!

Nichtraucher in nur EINER SEKUNDE!

Bildquelle: aboutpixel.de / Sensenmann © Stefan Ehrig

Nichtraucher in nur EINER Sekunde!!!

Als Raucher wird man vielerorts schräg angesehen – manchmal sogar wie ein Aussätziger behandelt! Merkwürdig, denn ganz früher war das Gegenteil der Fall … Uncool war, wer keinen Umgang mit Glimmstengeln pflegte!

Rauchverbote in Kneipen, im Freien und evtl. demnächst sogar in der eigenen Wohnung – den (im wahrsten Sinne des Wortes) armen Rauchern wird das Leben immer schwerer gemacht, dabei haben sie es doch schon schwer genug …

Sie bringen sich um … langsam – aber TOTsicher!

Irgendwann stellt sich jeder Nikotinsklave die berechtigte Frage nach dem WARUM … man wacht auf – die Gedanken rufen Bilder hervor, die man als Raucher nicht sehen möchte & bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich verdrängt hatte … plötzlich schmeckt einem die 26. Zigarette nicht mehr – und in Verbindung mit diesem gerade erst wahrgenommenen entsetzlichen Gestank haben die Geschmacksnerven mysteriöserweise auch ein Problem mit dem ansonsten so heißgeliebten „Primitivo“!

ES IST SOWEIT!!!

Sie stehen exakt EINEN Schritt vor dem NICHTRAUCHEN! Es wird für die Menschheit ein SEHR kleiner- aber für SIE SELBST ein gewaltiger Schritt sein! Nutzen Sie die Gunst der Stunde – JETZT ODER NIE!!

Kaugummis/Pflaster & anderer Blödsinn …

Es heißt, dass die SUCHT nach Nikotin einen in den Wahnsinn treiben kann … und ich kann mich erinnern, dass dies bei (m)einem letzten Versuch vor vielen Jahren auch der Fall war! Es war kaum zu ertragen – ICH war kaum zu ertragen … aber damals ging auch dieser Tag vorüber! Mein neuer „erster Tag OHNE“ (vor ein paar Tagen …)  war anders – ich schiebe diese Tatsache auf den eigenen Willen, es zu versuchen! Niemand hat mich dazu überredet … ich habe nicht von verteerten Lungen geträumt – und war mir absolut im Klaren darüber, auch ohne Beine weiterrauchen zu können! Es war wahrscheinlich einfach an der Zeit, mit diesem MIST aufzuhören!

Meine Liebste brachte mir diese Nikotinkaugummis – für den Fall der Fälle … INSTINKTIV ließ ich davon die Finger, denn eine NIKOTINsucht sollte m. E. keinesfalls mit NIKOTIN „behandelt“ werden! Einem alkoholkranken Menschen bietet man ja auch keinen Drink an, wenn er anfängt zu zittern … Tag 1 ging ohne „Fluppe“ zu Ende – wider Erwarten keinerlei Schmerzen oder sonstige Symptome, die einem die (geldgierigen) Medien vorspinnen! Damit eines klar ist: Ich habe nun fast 40 Jahre RAUCHEN (hoffentlich) hinter mir …

Tag 2 war eigentlich auch ohne BV (besondere Vorkommnisse …) – bis auf die Kleinigkeit, dass jemand den ursprünglich fest zugesagten Hauskauf abgesagt hat und ich nun wieder nach Käufern suchen muss – die Anzeige hatte ich bereits gelöscht! Natürlich denkt man da das eine- und/oder andere Mal an eine Zigarette … Gewohnheiten können SEHR tief verankert sein! Aber wenn man die paar Sekunden überbrückt, kann man nur GEWINNEN!

Tag 3 ebenfalls ohne BV – ich wartete tatsächlich auf schmerzhafte Veränderungen in der Bauchgegend … Kopfweh oder wenigstens einen kleinen Hustenreiz! Nichts – aber auch GAR nichts hat sich geändert … und ich kann nicht sagen, dass es mich arg stört! 😉

Tag 4 – die Gedanken kreisen nun um ganz andere Dinge … zwar habe ich an diesem Tag unglaubliche Mengen an Nahrung zu mir genommen und eine bis dato nicht gekannte Müdigkeit hat mich überrannt … aber schlecht fühlte ich mich in keiner Sekunde!

Im WWW kann man nachlesen, dass man nach 72 Stunden durch die „schlimmste Zeit“ ist … also wenn DAS schlimm sein soll, dann weiß ich’s auch nicht! So kann ich nur jedem empfehlen, der aus EIGENEM ANTRIEB schon mal ANSATZWEISE über das AUFHÖREN nachgedacht hat:

Nicht erst in 2 Wochen … nicht den Konsum reduzieren … nicht auf einen „Anlass“ (Silvester o. ä.) warten …

JETZT UND HIER AUFHÖREN!!

Es ist wahrlich einfacher als man denkt – und das Verlangen ebbt zeitnah ab, versprochen!! Aber es zählt m. E. nur der EIGENE Wille und … BITTE ohne Nikotinkaugummis oder -Pflaster!!! Denn das verlängert evtl. die bei dem Einen oder Anderen auftretenden Entzugserscheinungen, da man dem Körper ja weiterhin zuführt, was man ihm eigentlich strikt verweigern sollte … dann kann man auch gleich weiterhin zur Schachtel greifen!

Nachtrag: die rauchfreien Tage vergehen & die Lust taucht tatsächlich seltener auf, als ich glaubte – gestern nur ein einziges Mal … in einer Stress-Situation! Ein tiefer Atemzug wirkt hierbei sehr befreiend! Heute ist Tag 10 …

4 Monate OHNE ZIGARETTE!

Gestern und heute hatte ich – nach langer Zeit – ganz kurz mal ’nen Schmachter … Stress im Beruf, viel Arbeit – aber es fällt mir nun wirklich absolut nicht mehr schwer, dieser verfluchten Sucht zu widerstehen!

Die Anerkenung der Raucher (Schulterklopfen und so …) tut auch seinen Teil dazu – sogar NEID schlägt mir hier und dort entgegen! Ich bin nun nicht der millitante Nichtraucher, aber insgeheim freue ich mich wie machmal ein kleiner Junge, diesen SCHEISS endlich hinter mir gelassen zu haben!!! Wenn ich Leute DRAUSSEN vorm Lokal stehen sehe – sich dieser schwachsinnigen Sucht hingebend … Mein Mitleid haben diese armen Menschen! Aber es nützt ihnen nichts … sie sind unbelehrbar – merkbefreit … beratungsresistent!

Ja ich weiß … ich bin ein ANGEBER!!! Aber immerhin einer, der NICHT MEHR RAUCHEN MUSS! 😉

5 Monate

… die Sucht nimmt deutlich ab – nur selten lugt mal der Schmacht nach einer Zigarette raus – vor ein paar Tagen war jemand hier, der „meinen“ Tabak raucht – das war so eine Situation, wo ich mich ein wenig zusammenreißen musste – den Geruch mag ich nach wie vor …

8 Monate!

Im Urlaub … Sommer, Sonne & Meer … gutes Essen … grandioser Rotwein – die alten Muster kommen penetrant hoch, ABER SIE HABEN KEINE CHANCE!! Es ist ein wahrhaftig geniales Gefühl der STÄRKE, der Nikotin-Sklaverei entkommen zu sein …

Zehnter Monat …

… und so sehe ich auch aus! Fast 15 kg zugelegt, wird auch schon mal das Strümpfeanziehen zur Qual! Einmal durchs Treppenhaus führt zur Atemnot … das ist NICHT witzig! Ich kann nur hoffen, dass das von alleine zurückgeht – ich stehe nicht auf Sport …

12. Monat

OK – ich denke/hoffe: ES IST VORBEI! Schmacht ist sehr selten & Stress kein Faktor mehr … das Bäuchlein ist nach wie vor präsent, aber das Gewicht hat sich anscheinend eingependelt! Wir haben uns einen WauWau zugelegt … Gassi-Gehen soll ja bekanntlich gesund sein! Hat mir aber niemand vorher gesagt, dass man auch bei miesem Wetter raus muss … *argh*

Fazit nach exakt einem RAUCHFREIEN Jahr:

Die Wampe ist nicht mehr zu übersehen … Bauch einziehen bringt nix, bzw. geht nicht (mehr)! Das Gassigehen bringt außer Freude auch nicht viel … und Spaß macht es auch nur bei Sonnenschein! Aber das Gesamtbefinden ist – meine ich – ein gänzlich anderes! Die launischen Momente sind deutlichst abgeebbt – der Schmacht nach einem Glimmstengel so gut wie nicht mehr vorhanden! Einzig wenn jemand „meinen“ Tabak in nächster Nähe raucht … oder  ich am Kamin sitze und es nach kalter Holzkohle riecht – dann kommts manchmal noch kurz hoch!

Ansonsten muss ich zugeben, dass ich das Rauchen inzwischen für ziemlich schwachsinnig halte … wie dumm kann man sein, sich soetwas anzutun?! ABER … ich verurteile niemanden für dieses dämliche Laster – im Gegenteil: ICH HABE MITLEID MIT DIESEN ARMEN LEUTEN!!

ZWEI Jahre danach …

Jetzt sind es knapp ZWEI Jahre und ich denke, ich habe es geschafft! Nach wie vor stört mich der Geruch von verbrennendem Tabak nicht – im Gegenteil! Aber im letzten Oktober – auf einer langen Fahrt (1.300 km) saß jemand in meinem Auto, der noch immer dieser vermalledeiten Sucht verfallen war – und da wir nicht jedesmal – also alle 30 Minuten – anhalten wollten, gestattete ich ihm … bei offenem Fenster … Also wenn es Tabak gewesen wäre – also „mein“ Tabak … aber es war MüllBoro und stank entsetzlich! Auch Wochen nach der fahrt roch das Auto innen wie ’ne Kneipe … GRUSELIG!! Doch das ist inzwischen verflogen und alles ist GUT! 🙂

Na toll … hätte ich das früher gewußt!

Ein Bekannter hat eine Methode übernommen, mit der es anscheinend absolut einfach ist, das Rauchen aufzuhören?!

LaserAkupunktur nennt sich das – ist ein kleines Gerät, welches an die Ohren gehalten wird – ich glaube ja sowas nicht einfach so, aber … seine Frau hat er vom Rauchen befreit … selbst einen langjährigen Freund konnte er mit dieser „SoftLaserBehandlung“ von der Nikotinsucht befreien!

Ich glaube, das ist einen eigenen Artikel wert … irgendwann demnächst!

Nikotinsklave – wir befreien Sie!